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ISEA2010 RUHR Keynotes
Margaret Morse (us)

Fri 27 August 2010, 17.30–19 Uhr
Orchesterzentrum|NRW, Dortmund

Moderiert von Andreas Broeckmann (de)

Out of Synch.
What Artists Do Despite the Worn Out Conceptual Frameworks We Use to Think About Art

Die Sammelbegriffe der elektronischen, neuen oder digitalen Medienkunst beziehungsweise der technologischen Kunst decken nicht mehr die ganze Bandbreite – Gartengestaltung, Textilien, Biokunst, Social Media – ab, die heute in ihrem Namen entsteht. Wir benutzen provisorisch ein abgegriffenes Bezugssystem, bis wir einen Weg gefunden haben, das was wir tun, auf eine Weise zu verstehen, die uns mehr ermutigt anstatt uns einzuengen. Eher als in einer epigonalen Zeit (die auf die Vergangenheit bezogen wäre), leben wir in einer Phase, in der wir uns ständig dafür einsetzen müssen, auf dem Gebiet kultureller Innovation Offenheit zu bewahren. Die utopischen Impulse, die die Medienkunst ursprünglich beeinflusst und motiviert haben, sind ernst genommen und zu einer größeren symbolischen Bandbreite in der jüngsten Kunst weiterentwickelt worden. Macht es Sinn, die Begriffe Medium und Kunst neu zu bestimmen, um die Komplexität der gegenwärtigen Situation zu erfassen und um die Gemeinsamkeiten in unserem utopischen Erbe zu finden?

Margaret Morse ist Professorin für Film und Digitale Medien. Sie beschäftigt sich mit der Theorie und Kritik der digitalen und elektronischen Medien, mit Medienkunst, Medientechnologie und -kultur, Filmgeschichte und -theorie, mit dem deutschen Kino und dem Dokumentarfilm und mit Science Fiction. Ihre aktuellen Arbeiten behandeln die Verteilung des Sinnlichen in ausgewählten Beispielen zeitgenössischer Kunst.

Andreas Broeckmann ist Kunsthistoriker und Kurator, in Dortmund und Berlin. Er
ist Künstlerischer Leiter der ISEA2010 RUHR und des Dortmunder U.

Fr 27 August 2010, 17.30–19 Uhr
Orchesterzentrum|NRW, Dortmund
Lageplan Dortmund

Eintritt:
Keynote € 5 (ermäßigt: € 4)
*Zum Kauf eines ermäßigten Tickets berechtigt sind SchülerInnen, Studierende (außer PromotionsstudentInnen), Grundwehr- und Zivildienstleistende, Arbeitslose und Schwerbehinderte.