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ISEA2010 RUHR Ausstellung

Ei Wada (jp)
Braun Tube Jazz Band

Klanginstallation, 2009

Durch Ausprobieren und Herumspielen mit Braunschen Röhrenfernsehern hat Ei Wada ihre innere Funktionsweise aufgedeckt. Er entwickelte eine Spieltechnik, bei der er seine Hände als Pseudo-Antennen und die Fernseher in Verbindung mit computergesteuerten Videorekordern als Musikinstrumente bzw. ‚Licht-Synthesizer‘ benutzt.

Performance
Mo 23 August 2010, 14–14.30 Uhr & 19.30–20 Uhr
Di 24 August 2010, 14–14.30 Uhr & 19.30–20 Uhr
Mi 25 August 2010, 14–14.30 Uhr & 19.30–20 Uhr
Do 26 August 2010, 14–14.30 Uhr & 19.30–20 Uhr

Dieses Projekt ist Teil der internationalen Kooperation Exchange Emergences zwischen dem Japan Media Arts Festival (jp) (http://plaza.bunka.go.jp/english/) und dem Coded Cultures Festival (at).

Über den Künstler

Nachdem er zunächst mehrere Musikstücke komponiert hatte, begann Ei Wada (*1987) schließlich seine Aufmerksamkeit auf antiquierte elektrische Geräte zu richten, interessiert an ihrer vermeintlichen Überalterung. Er modifizierte sie und setze sie in einen neuen Kontext, so dass sie als Musikinstrumente gespielt werden können. Diese Arbeit gipfelte schließlich im Open Reel Ensemble, einer Performance mit Kimihiro Sato, die mit Spulentonbandgeräten arbeitet und bei der SIGGRAPH ASIA 2009 Art Gallery präsentiert wurde. Ihre letzte Performance-Arbeit Braun Tube Jazz Band gewann den Art Division Excellence Prize beim 13. Japan Media Arts Festival.

ISEA2010 RUHR Ausstellung
Fr 20 August–Sa 5 September 2010

Dortmunder Kunstverein
Hansastr. 2-4
44137 Dortmund