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ISEA2010 RUHR Ausstellung

Charles Stankievech (qc/ca)
The DEW Project

Orstspezifische Radioinstallation, 2009

Untergebracht in einer geodätischen Kuppel auf dem Fluss Yukon in Kanada, stellt The DEW Project eine Fernfunkstation dar, die kontinuierlich den Klang des Eises und der Flussströmungen überwacht und überträgt. Parallel zur Datenübertragung wird die Installation von einer Videoprojektion begleitet, die Aufnahmen von der arktischen Landschaft und Kommunikationstechnologien, die während des Kalten Krieges verwendet wurden, zeigt.

Über den Künstler

Charles Stankievechs Feldforschungen wurden in Kontexten wie dem Palais de Toyko (Paris) oder der Biennale of Architecture (Venedig) präsentiert. Er hat unkonventionelle Ausstellungen wie 'Magnetic Norths' und 'A Wake For St. Kippenberger’s MetroNet' kuratiert. Seine Aufsätze wurden in diversen akademischen Zeitschriften und Künstlerkatalogen veröffentlicht und in verschiedene Sprachen übersetzt. Stankievech hat einen MFA-Abschluss in Open Media sowie einen BA (honours) mit einer Arbeit über Žižek und Kafka. Als Mitbegründer der KIAC School of Visual Arts in Dawson City, Nordkanada, pendelt er zwischen der Arktis und Montreal.

ISEA2010 RUHR Ausstellung
Fr 20 August–Sa 5 September 2010

Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Hansastr. 3
44137 Dortmund

Diese Arbeit wird unterstützt von der Vertretung der Regierung von Québec, Canada Council for the Arts, Yukon Touring Artist Fund und KIAC School of Visual Arts.